Thymustherapie

Die Thymustherapie wird seit vielen Jahren ergänzend in meiner naturheilkundlichen Praxis in Oberursel- Bad Homburg gegen ein breites Spektrum von Krankheiten eingesetzt, von Allergien bis Krebs, von Rheuma bis hin zu seelischen Erschöpfungszuständen.

Hauptgründe dafür sind:

  • Ein intaktes Immunsystem stabilisiert nicht nur den körperlichen, sondern auch den seelischen Zustand des Patienten
  • Die Stabilität des Immunsystems und der Psyche sind bedeutende Faktoren für die Vorsorge und die Heilung von Krankheiten
  • Mein Anspruch in der ärztlichen Ganzheitstherapie lautet: Ein Medikament soll nicht nur Krankheitssymptome bekämpfen, sondern die Gesundheit des ganzen Menschen verbessern

 

Aufgaben der Thymuspeptide:

In der Thymusdrüse, die hinter dem Brustbein sitzt, reifen die Lymphozyten zu immunkompetenten Zellen heran. Im Knochenmark und in der Blutbahn wirken die Thymushormone aktivierend und stärkend auf die Abwehrzellen.
Bereits ab dem 25. Lebensjahr stellt die Thymusdrüse ihre Aktivität langsam ein, sodass im Alter ab 40 Jahren kaum noch Thymushormone im Körper vorhanden sind. Parallel zu diesem Prozess steigt die Wahrscheinlichkeit von Immunschwächen und Hormonstörungen, wie wir sie zunehmend in der Praxis sehen können.
Im Gehirn steuern die Thymuspeptide die Hormonregulation des ganzen Körpers und wirken durch die Aktivierung des Limbischen Systems antriebssteigernd und antidepressiv.
 

Bei welchen Krankheiten kann die Thymustherapie Heilungsprozesse unterstützen?

Die Behandlung erfolgt immer ergänzend im Rahmen eines ganzheitlichen Behandlungsplans.

  • Bei chronischer Schwäche des Immunsystems
  • Bei wiederkehrenden und chronischen Infektionen mit Bakterien, Viren, Pilzen und Parasiten:
    • Atemwegserkrankungen
    • Magen-Darm-Infektionen
    • Harnwegsinfektionen
    • Herpesvirenerkrankungen
    • Gürtelrose / Gesichtsrose
    • Hefe- und Schimmelpilzbefall
    • Hautinfektionen ( Furunkel, etc.)
  • Bei Allergien:
    • Asthma bronchiale
    • Endogenes Ekzem
    • Neurodermitis
    • Heuschnupfen
    • Hausstauballergien
  • Bei Störungen des Hormonhaushaltes:
    • Diabetes mellitus
    • Osteoporose
    • Klimakterium der Frau
    • Wechseljahre des Mannes
    • Nebenniereninsuffizienz
    • Unterfunktion der Schilddrüse ( Hypothyreose, Hashimoto- Thyreoiditis )
  • Zur Begleittherapie von Krebserkrankungen:
  • Bei Chemotherapie und Strahlenbehandlung
  • Zur Rezidiv- und Metastasenprophylaxe
  • Bei Autoimmunerkrankungen:
    • Rheuma, Polyarthritis,Weichteilrheuma
    • Lupus erythematodes
    • Immunvaskulitiden
    • Sklerodermie
  • Bei Erschöpfungszuständen:
    • Depressionen
    • Leistungsknick
    • Rekonvaleszenz nach Operationen
  • Bei Alterskrankheiten

 

Ablauf der Thymustherapie

Je nach vorliegender Grunderkrankung werden die Anzahl der Thymusinjektionen und der Rhythmus der Verabreichung festgelegt.

  • Krebserkrankungen- Begleittherapie:
    • 20 Injektionen als Erstbehandlung, Weiterbehandlung erfolgt individuell je nach Krankheitsfall.
  • Immunschwäche / Allergien:
    • 10 Injektionen innerhalb 3 Wochen , Wiederholung nach ca. 1/ 2 Jahr, je nach Krankheitsverlauf
  • Erschöpfungszustände/ Hormonstörungen
    • 10 Injektionen innerhalb 3 Wochen, danach halbjährliche Wiederholung oder monatlich 2 Auffrischungsinjektionen