Frühjahrskur mit Heilkräutern- Entschlacken und Entgiften

Jetzt im Frühling haben viele Menschen den Wunsch, sich zu reinigen und zu entgiften. Deswegen sind Heilfasten- und Darmreinigungskuren in dieser Jahreszeit so beliebt und effektiv.

 

Was bedeutet das Entschlacken und reinigen eigentlich genau für den Körper?

Durch Fasten und insbesondere durch die Verwendung von Heilkräutern kommt es auf eine sanfte Art und Weise zur Anregung der wichtigsten Ausscheidungsorgane wie Lymphe, Leber, Darm, Haut und Niere.

Dadurch kann der Körper Toxine, Säuren und andere im körpereigenen Stoffwechsel anfallende Produkte besser loswerden und damit das für unsere Gesundheit so wichtige System der Grundregulation stärken.

Jeder ganzheitliche Heilansatz verlangt als eine der Basismaßnahmen eine Entlastung der so genannten Grundsubstanz. Dieses den ganzen Körper durchziehende Organ, das Bindegewebe, hat als wichtigste Funktion die Zuführung von Nährstoffen und Sauerstoff zu den Körperzellen hin und die Ableitung von Abfallstoffen sowie von sauerstoffarmem venösen Blut.

Wenn diese Prozesse ins Stocken kommen, dann kann es zu einer Verschlackung des Grundgewebes mit Übersäuerung, Lymphstau, Sauerstoffmangel und Immunschwäche kommen.
Eine Klärung und Reinigung der Grundsubstanz steht also hinter dem Entgiftungsgedanken.

 

Welche Heilkräuter eignen sich besonders zur Frühjahrskur?

  • Anregung der Nieren: Brennessel, Goldrute und Ackerschachtelhalm
  • Leberentlastung: Löwenzahn, Mariendistel und Cichorie
  • Lymphe: Storchenschnabel
  • Lunge. Thymian
  • Haut: Holunder, Lindenblüten

Die einfachste Anwendung ist das Trinken von Teemischungen, die diese Heilpflanzen enthalten. Im Reformhaus bekommt man außerdem gepresste Pflanzensäfte, die sicherlich noch intensiver wirken.

Bestimmte pharmazeutische Firmen stellen auch Urtinkturen als Arzneimittel her, die die oben genannten Heilpflanzen enthalten.

Die Kur mit den entschlackenden Heilkräutern sollte im Frühjahr etwa 6 Wochen durchgeführt werden und begleitet sein von einer möglichst basischen Ernährung, viel Bewegung an frischer Luft, viel Trinken von gutem Wasser und dem Verzicht auf Genussmittel.