Insulinresistenz und Metabolisches Syndrom

Metabolisches Syndrom und Insulinresistenz haben sich zur Volkskrankheit Nummer 1 entwickelt.Die internationale Forschung verweist schon seit Jahren auf die negativen Effekte von zu hohen Glucose- und damit Insulinspiegeln hinsichtlich ernährungsbedingter Erkrankungen.

Jedes Jahr kommen neue Erkenntnisse hinzu, die eine bestehende Insulinresistenz mit als Hauptursache für das metabolische Syndrom beschreiben.

 

Was ist Insulinresistenz?

Insulinresistenz ist eine verminderte Reaktion der körpereigenen Gewebe auf das Hormon Insulin, welches für die Einschleusung von Glucose aus dem Blut in die Zellen und damit für die Zellernährung verantwortlich ist.

 

Wodurch wird eine Insulinresistenz ausgelöst?

An erster Stelle sind Bewegungsmangel sowie eine kalorienreiche Kost, die zu Übergewicht führen, zu nennen. Zusätzlich fördern Schlafdefizit, Mangel an Tageslicht, Dys- Stress sowie Rauchen die Resistenz. Genetische Faktoren spielen auch eine sehr große Rolle bei der Entwicklung eines Metabolischen Syndroms.

Diese Faktoren führen anfangs zu einem Stoffwechselzustand mit hohen Insulinwerten bei normalen oder leicht erhöhten Blutzuckerkonzentrationen.
Das Hormon ist jedoch zunehmend nicht mehr in der Lage, die Funktion an den Zielorganen wie Leber, Fettgewebe und Skelettmuskulatur zu entfalten. Um die verminderte Reaktion zu kompensieren, schüttet die Bauchspeicheldrüse vermehrt Insulin aus. Mit dieser Überproduktion gelingt es zunächst, den Blutzuckerspiegel im Normbereich zu halten. Nach langfristiger Überbeanspruchung der Bauchspeicheldrüse ist das maximale Niveau der Insulinproduktion erreicht. Es beginnt das Stadium der gestörten Glukosetoleranz.

In dieser Phase sind die Zellen gegenüber Insulin bereits resistent, so dass der Organismus hohe Blutzuckerkonzentrationen nach dem Essen nicht mehr abfangen kann und ein Kreislauf von Folgeschäden beginnt.

 

Was sind die Folgekrankheiten bei Metabolischem Syndrom ?

Es können Erkrankungen wie der klassische Diabetes mellitus, aber auch kardiovaskuläre Erkrankungen, Gicht, nicht-alkoholische Fettleber, Hypertonie, Fettstoffwechselstörungen, einige Krebserkrankungen, Gefäßschädigungen bis hin zu Morbus Alzheimer entstehen.

 

Was wird dagegen getan?

Die medizinischen Fachgesellschaften für Diabetes, Fettstoffwechselstörungen, Herz- und Gefäßerkrankungen haben ihre Ernährungsempfehlungen hinsichtlich des Insulinproblems vereinheitlicht.

Leider verändert sich nur wenig in der medizinischen Behandlung sowie den daraus folgenden Ernährungsempfehlungen. Ernährungsberatung ist immer noch kein Bestandteil des Leistungskatalogs der gesetzlichen und der privaten Krankenkassen. Erst dann, wenn der Diabetes schon da ist, gibt es „ Diabetikerprogramme“.

 

Mein ganzheitliches ärztliches Therapiekonzept mit Ernährung und Naturheilverfahren

In meiner Praxis wende ich seit Jahren eine Kombination verschiedener biologischer Heilverfahren an zur Behandlung der
Insulinresistenz und des Metabolischen Syndroms: