Infektanfälligkeit Rhein- Main, Oberursel, Bad Homburg

 

Unser Körper ist, um sein Überleben zu sichern, mit einer Vielzahl von Abwehrmechanismen ausgestattet, die durch die moderne Medizin, besonders die Immunologie, sehr gut aufgeklärt und erforscht wurden.

An allen Körperöffnungen und auf den Schleimhäuten, z.B. des Nasenrachenraumes, der Bindehaut oder des Urogenitaltraktes findet, eine ständige intensive Auseinandersetzung mit körperfremden Keimen oder anderen schädigenden Substanzen statt. Bei einer gut funktionierenden Abwehr bemerken wir im allgemeinen nichts von diesen Vorgängen.

Erst bei hohen Belastungen reagiert der Körper heftig, was wir als Infekt oder Infektion wahrnehmen. Oft sind zunächst die oberen Luftwege betroffen, was zum Beispiel durch Unterkühlung, Allergene und starke Viruslast in den Wintermonaten usw. ausgelöst wird.

Chronische Infektanfälligkeit, eine Krankheit unserer Zeit. Viele Kinder und Erwachsene erleben speziell in der kühleren Jahreszeit, dass ein Infekt dem nächsten folgt, dass man dazwischen gar nicht mehr richtig gesund wird und meistens Antibiotika gebraucht werden, um die Situation einigermaßen in den Griff zu bekommen.

 

Gründe für die chronische Infektanfälligkeit

 

Grunderkrankungen (  Diabetes, Darmerkrankungen, Lebererkrankungen, Chronische Infektionen mit Herpes- oder Epstein- Barr- Viren, schwere körperliche Traumen, AIDS; bösartige Tumoren )

  • Diese Grunderkrankungen können das Immunsystem so stark überfordern, dass schon banale Infekt dem Patienten große Probleme bereiten und durch unterdrückende Therapien wie Cortison und Antibiotika der Weg zu chronischen Infektionen, auch mit Pilzen und therapieresistenten Bakterien frei gemacht wird.

Lebensalter

  • Eine Vielzahl von Fehlfunktionen des Immunsystems im Alter sowie eine schwächer werdende Abwehrbarriere der Schleimhäute sorgen für chronische Infektionen, mit dem der ältere Mensch nur mühsam fertig werden kann.

Medikamente

  • Viele Medikamente stören das Immunsystem und die gesunde Schutzflora besonders im Darm ganz erheblich. Das sind insbesondere Antibiotika, Cortison, Rheumamittel, Chemo- und Strahlentherapie.

Allergene – Störung der Darmflora

 Die Zahl der Allergiker ist ständig am zunehmen, die pathogene Belastung durch Allergene nimmt durch die Luftverschmutzung noch zu, da zum Beispiel Pollen oder Insekten mit Umwelttoxinen kontaminiert werden und deren allergenes Potenzial dadurch deutlich anwächst.

  • Durch die Störung des Darm- Immunsystems mit fehlender Abwehrbarriere ( Leaky – Gut ) kann es zu Nahrungsmittelunverträglichkeiten oder Nahrungsmittelallergien kommen
  • Dysbalancen im Gleichgewicht der Darmflora ( Mikrobiom ) schwächen die Immunfunktion der Abwehrzellen im Dünndarm ( Peyersche Plaques )
  • Es kommt dadurch also einerseits zu einer stärkeren Belastung des Immunsystems, andererseits auch zu einer Überforderung der Entgiftungsorgane Leber, Niere und Lymphe.

  Überforderungssituation im Beruf und Privatleben, Extrem- und Risikosport, chronischer Stress

  •  Durch die chronische Überforderungssituation kommt es zu einer übermäßigen Aktivierung des Sympathikus- Nervensystems mit der Folge einer Erschöpfung der Thymusdrüse und des Systems der Grundregulation in unserem Bindegewebe. Es gibt zahlreiche Studien zu dem Thema, die die Unterdrückung des Immunsystems durch chronischen negativen Stress belegen.

 Zellschädigung durch Alkohol, Nikotin, Drogen, Umwelttoxine, Strahlenbelastung

Ernährungsfehler, Schlafmangel

  •  Trotz vordergründig mehr als ausreichendem Nahrungsangebot verarmen unsere Lebensmittel an Mineralstoffen, Vitaminen und sekundären Pflanzenstoffen. Das liegt einerseits an den Anbaumethoden, aber auch an der Nachfrage der Verbraucher nach Fertignahrungsmitteln, die die Lebensmittelindustrie gerne bedient.
  • Schlafmangel und beeinträchtigte Struktur der Schlafphasen beeinträchtigen die nächtliche Regeneration des Immunsystems und bestimmter Hormone, die den Alterungsprozess verhindern.

Chronische Entzündungsherde im Körper ( Zähne, Gallenblase, Nasennebenhöhlen, Prostata, Urogenitalbereich )

  •  Chronische Entzündungsherde binden viel Abwehraktivität des Immunsystems. Da das Immunsystem normalerweise nicht in der Lage ist, Herde zu eliminieren, ist diese Abwehrleistung frustran und ineffektiv. Es werden daher die in den Herden ansässigen Krankheitskeime immer resistenter und bereiten damit indirekt den Boden für chronische Infektanfälligkeit.

Hormonelle Funktionsstörungen

  •  Aufgrund der verschiedendsten Einflussfaktoren kommt es heutzutage immer mehr zu hormonellen Dysbalancen.
  • Diese betreffen die männlichen und weiblichen Geschlechtshormone, aber auch besonders die Nebenniere mit ihren „ Stresshormonen“ sowie die Schilddrüse.

 

Wie kann man die Infektanfälligkeit untersuchen?

In meiner Praxis veranlasse ich nach einer gründlichen Anamnese im wesentlichen folgende Untersuchungen:

  • Immunstatus
  • Untersuchung chronischer Virusinfektionen im Blut ( Epstein- Barr- -Virus, Cytomegalie, etc. )
  • Mikronährstoffanalyse im Vollblut
  • Screening auf Nahrungsmittelallergien
  • Hormonanalysen Schilddrüse, Nebennieren, weibliche und männliche Hormone
  • Stuhlprobe auf pathogene Keime und Symbiosestörung
  • Zahnärztliche Untersuchung auf Zahnherde
  • HNO- Untersuchung bei Verdacht auf eine chronische Nebenhöhlenentzündung
  • Urologisch- Gynäkologische Untersuchung bei Verdacht auf chronische Infektionen

 

Wie kann man die Infektanfälligkeit ganzheitlich behandeln ?

Wie immer in der biologischen Medizin gibt es kein Patentrezept für alle betroffenen Menschen.

So wie man aufgrund der oben genannte Einflussfaktoren ein individuelles Krankheitsprofil erstellt, wird man auch einen individuellen Therapieplan entwerfen.

  • Behandlung der Grunderkrankung, soweit möglich
  • Berücksichtigung des Lebensalters für die Therapie: handelt es sich um ein kleines Kind, dessen Immunsystem sich erst noch entwickelt, oder um einen älteren Menschen, bei dem man langsam und vorsichtig vorgehen muss, um die körpereigene Regulation nicht zu überfordern?
  • Kritische Überprüfung der Medikamenteneinnahme, biologische Ausleitung durch Anregung der Ausscheidungsorgane
  • Biologische Allergietherapie, Immunmodulation gegen Virusinfekte, Leber- und Nierenstärkung – Lymphtherapie
  • Infusionstherapie gegen Stressfolgen, Thymuskur
  • Ernährungsberatung– Diagnostik und Therapie von Schlafstörungen
  • F.X.Mayr – Kur – Entgiftungsdiät
  • Entsäuerung und Milieuregulation mit Hilfe der Sanumtherapie
  • Darmsymbioselenkung, auch Behandlung mit Autovakzine
  • Vitamin – und Mineralstoffinfusionen und orale Therapie mit gut resorbierbaren Mineralstoffpräparaten
  • Homöopathische Konstitutionsbehandlung
  • Sportprogramm- Sauna- Kneippanwendungen