Homöopathie bei Kindern

 

Die Homöopathie bei Kindern unterscheidet sich in einigen wesentlichen Punkten von der Therapie von Jugendlichen und Erwachsenen.

Die wichtigste Besonderheit liegt in der raschen dynamischen Entwicklung, die die Kinder vor allem in den ersten vier Lebensjahren durchmachen. In dieser Zeit sollte das gesunde Kind eine harmonische Reifung seiner körperlichen, psychischen und geistigen Fähigkeiten durchlaufen.

Häufig kommt es jedoch zu Störungen, die sich dadurch bemerkbar machen, dass das Kind diese Entwicklungsschritte nicht synchron erlebt.
Sowohl Entwicklungsrückstände als auch Sprünge in der Entwicklung ( Frühreife ) können zu psychischen Störungen und Krankheitsanfälligkeit führen.
Zum Beispiel kann ein Kind, das körperlich und von der Motorik her seinen Altersgenossen weit voraus ist, im Bereich der sozialen Kontaktaufnahme und des Zurechtkommens mit neuen Situationen erhebliche Schwierigkeiten und Ängste entwickeln.
 

In der homöopathischen Anamnese werden folgende Themenschwerpunkte berücksichtigt:
  • Hinweise auf Überforderungen auf seelisch- geistiger, körperlicher und sozialer Ebene in
    Schwangerschaft, Geburt und früher Kindheit
  • Genaue Erfassung der körperlichen Krankheitszeichen als Hinweis auf genetische Belastungen
    des Kindes; hier ist die Familienanamnese von großer Bedeutung
  • Erfassung des kindlichen Verhaltens durch die Beobachtung der non- verbalen Zeichen ( z.B:
    Verlangen getragen zu werden, Verlangen / Abneigung gegen Berührung, Angstreaktionen, etc. )
  • Beschreibung der psychomotorischen Entwicklung

In meiner Praxis behandele ich seit vielen Jahren Säuglinge und Kleinkinder mit Homöopathie. Die am häufigsten auftretenden Probleme sind:
 

Homöopathie bei Kindern – die Säuglinge

  • Neugeborenengelbsucht
  • Dauerschnupfen
  • Bindehautentzündung und Verengung des Tränenkanals
  • Trinkschwäche
  • Häufiges Spucken, Gedeihstörung mit mangelnder Gewichtszunahme
  • Frühgeburtlichkeit
  • Ekzeme
  • Blähungskoliken
  • Zahnungsbeschwerden

 

Homöopathie bei Kindern – Kleinkinder  und Schulkinder

  • Entwicklungsstörungen
  • Infektanfälligkeit
  • Stuhlverstopfung, Stuhlverhaltung, Durchfallneigung
  • Hautkrankheiten
  • Psychische Störungen
  • Schul- / Lernprobleme (Legasthenie, Dyskalkulie)
  • Sprechstörungen ( z.B. Stottern )
  • Störungen im Bereich der sozialen Anpassung ( z.B. Kindergarten/Schule )
  • Hyperaktivität ( ADS / ADHS)
  • Schlafstörungen

 

Gerade bei Säuglingen und Kleinkindern erweist sich die Homöopathie als besonders segensreich, da vielen Fehlentwicklungen in einem frühen Stadium erfolgreich entgegengewirkt werden kann.