Harnwegsinfektion

Immer mehr Frauen, leiden oft jahrelang an einer chronischen oder ständig wiederkehrenden bakteriellen Harnwegsinfektion. Dieses Krankheitsbild bedeutet für die betroffenen Patientinnen in vielfacher Hinsicht eine Beeinträchtigung ihrer Lebensqualität:

  •  Sehr schmerzhafte, quälende Beschwerden
  • Häufig fieberhafte Verläufe
  • Hohes Risiko eines Rezidivs
  • Risiko einer aufsteigenden Infektion zu den Nieren
  • Verstärkung der Beschwerden während der Schwangerschaft
  • Einseitige Therapie mit Antibiotika
  • Wirkungsverlust der Pille bei häufiger Antibiotikaeinnahme
  • Beeinträchtigung des aktiven Sexuallebens
  • Chronische Immunschwäche
  • Müdigkeit und Erschöpfung

 Die Chronifizierung der Harnwegsinfektion wird unter anderem auch durch die einseitigen Therapiemaßnahmen der Schulmedizin begünstigt, da hier die Besonderheiten der immunologischen Situation der betroffenen Frau nicht berücksichtigt werden.

 Die rein Symptom unterdrückende Therapie mit Antibiotika bringt in vielen Fällen nur eine vorübergehende Beschwerdefreiheit. Wenn bei jedem Rezidiv wieder nur ein Antibiotikum gegeben wird, ergeben sich folgende gravierenden Probleme:

  •  Begünstigung einer chronischen Scheidenpilzinfektion mit Candida albicans
  • Entwicklung einer Candida- Infektion im Magen- Darm- Trakt
  • Darmdysbiose
  • Infektanfälligkeit allgemein
  • Ernsthafte Resistenzprobleme der Antibiotika, d.h. immer mehr Antibiotika wirken bei der Patientin nicht mehr

Eine ausführliche Diagnostik geht der Erarbeitung eines längerfristig angelegten Therapiekonzeptes bei der  chronischen  Harnwegsinfektion voraus.

 

Untersuchungen beim Vorliegen einer chronischen Harnwegsinfektion

  • Gynäkologische Untersuchung
  • Urologische Untersuchung
  • Untersuchung der Darmflora und des Darmimmunsystems durch eine Stuhluntersuchung
  • Laboruntersuchung mit Blutbild, Eisenspeicherwerten und Mineralstoffanalyse des Vollbluts
  • Bei starker Immunschwäche umfassender Immunstatus

 

Das Therapiekonzept für chronische Blasenentzündungen- Harnwegsinfektion

ist aufgrund der chronischen Verläufe auf eine Langzeitbehandlung angelegt. Hierbei wird das bei jeder Frau unterschiedliche Risikoprofil berücksichtigt. Auf jeden Fall muss die allgemeine und lokale Immunkompetenz der Patientin im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit stehen.

  • Immuntherapie mit Thymus-Injektionen
  • Immunologische Therapie über das Darmimmunsystem mit mikroökologischer Therapie und Autovakzine
  • Sanierung einer Candida- Infektion des Darmes oder der Vagina
  • Substitution von Mikronährstoffen
  • Behandlung mit pflanzlichen Urtinkturen, die antiseptisch auf die Niere und ableitenden Harnwege wirken
  • Lokalbehandlung mit Östriolcremes, da ein lokaler Östrogenmangel den Verschlussmechanismus und die lokale
    Schleimhautimmunität der Harnröhre beeinträchtigen kann; dies ist besonders bei Frauen, die schon lange die Pille nehmen, der Fall.
  • Homöopathische Konstitutionsbehandlung zur Therapie einer angeborenen oder erworbenen Abwehrschwäche im Urogenitalbereich
  • Beratung zur Hygiene und zum Trinkverhalten

Dieses Therapiekonzept  für die chronische Harnwegsinfektion hat sich in meiner Praxis schon seit Jahren bewährt.