Ganzheitliche Krebsvorsorge – Therapieschema

 

Ganzheitliche Krebsvorsorge – Therapie Naturheilverfahren- Homöopathie – Orthomolekulare Medizin

Basierend auf der ausführlichen Erhebung der Kranheitsvorgeschichte ( siehe unter ganzheitliche Krebsvorsorge – Einleitung ) wird nun ein Therapiekonzept erstellt, das den Gesundungsprozess kurz-, mittel- und langfristig einleitet und, soweit es möglich  ist, verhindert, dass es zu einer Krebserkrankung überhaupt kommt.


1 . Schritt: Körperliche Entgiftung  – Ganzheitliche Krebsvorsorge

Die körperliche Entgiftung verbessert die Funktion der Ausscheidungsorgane Darm, Niere, Lymphe, Haut und leistet damit einen wichtigen Beitrag dafür, den Organismus wieder reaktionsbereiter zu machen für die Selbstheilung durch Homöopathie, Phythotherapie und Orthomolekulare Stoffe.

Dadurch wird eine der wichtigsten Schaltstellen des Immunsystems, das Grund- oder Bindegewebe, auch Matrix genannt, wieder aktiviert.
Es handelt sich dabei um den Raum zwischen den Organzellen und den Kapillaren, die Sauerstoff und Nährstoffe zu allen Zellen im Körper transportieren.

Die Matrix besteht aus:

  • Zellen (Fibroblasten/Fibrozyten)
  • Dem Molekularnetz ( Mucopolysaccharide )
  • Strukturiertem Wasser ( Informationsträger- und Informationsspeicher )
  • Kapillaren/ Lymphgefäßen
  • Nervenendigungen
Säuren, Stoffwechselgifte, Umwelttoxine, die der Körper nicht ausscheiden kann, werden in der Matrix abgelagert zum Schutz der Organzellen. So kommt es im Laufe der Zeit zu einer Verschlackung der Transitstrecke, sodass einerseits die Entgiftung der Zellen, andererseits die Zellernährung und damit die Energieversorgung zum Erliegen kommt.
 
Entgiftungsschritte:

 

2. Schritt: Konstitutionsbehandlung mit Klassischer Homöopathie – Ganzheitliche Krebsvorsorge

Wie Sie in der Einleitung zu dem Thema ” Ganzheitliche Krebsvorsorge” gelesen haben, ergibt sich aus der umfangreichen Anamnese die Wahl eines oder mehrerer aufeinander folgender homöopathischen Konstitutionsmittel, die vom Wirkspektrum her den pathologischen Prozess, wie er sich im Laufe des Lebens darstellt, ganz genau abbildet.

Die Wirkkraft der homöopathischen Arznei muss in der Lage sein, die komplexen Fehlsteuerungen z.B.

  • im Immunsystem
  • im Vegetativen Nervensystem
  • im Hormonsystem
  • in der Psyche

nach und nach so zu regulieren, dass bestehende Erkrankungen und Symptome abgebaut werden und vor allem die Gefahr einer malignen Entartung, soweit menschenmöglich machbar, zu minimieren. Je größer unser Wissen über die Wege zum Krebs anwächst, desto mehr können wir vorbeugend im Sinne der ganzheitlichen Krebsvorsorge tätig werden.

Es handelt sich also bei der wissenschaftlichen Anwendung der Homöopathie, so wie ich sie in meiner Praxis anwende,  nicht um Blümchenhomöopathie, Kaffeesatzlesen oder Mondphasen, auch nicht um Psycho- Homöopathie.

Das Erklärungsmodell der Entstehung von chronischen erworbenen und vererbten Krankheiten basiert auf den Lehren von Dr. Samuel Hahnehmann und seinen Nachfolgern, vor allem Dr. James Tyler Kent, Dr. John Henry Allen, Dr. H.C. Allen, Dr. James Compton Burnett.
Die konsequente Weiterentwicklung und Nutzbarmachtung dieser Theorien erfolgte im 20. Jahrhundert durch Herrn Gerhard Risch und Herrn Yves Laborde.

Weiterlesen unter https://www.homoeopathie-ausbildungen.de/.

 

3. Schritt: Behandlung mit Orthomolekularer Medizin – Mikronährstoffe – Vitamine – Ganzheitliche Krebsvorsorge

In den letzten 30 -40 Jahren wurde von offiziellen Institutionen wie der Deutschen Gesellschaft für Ernährung Richtwerte für die Nährstoffzufuhr der Bevölkerung herausgegeben, die auch die Mikronährstoffe mit einschließen. Man ging demzufolge auch lange davon aus, dass eine so genannte ausgewogene Ernährung die optimale Zufuhr gewährleisten kann.

In der letzten großen Nationalen Verzehrsstudie II aus dem Jahr 2008 wurden allerdings unter anderem bei bis zu 80% aller Befragten Männer und Frauen Mängel an Vitamin D und Folsäure festgestellt, die anscheinend über die Nahrungszufuhr nicht kompensiert werden können.


Risikogruppen bezogen auf eine Unterversorgung mit Mikronährstoffen – Beispiele

  • Jugendliche mit schneller körperlicher Entwicklung und einseitigen Ernährungsgewohnheiten
  • Menschen, die beruflich sehr stark im Stress stehen
  • Schichtarbeiter
  • Schwangere – Stillende Mütter
  • Leistungssportler
  • Menschen einseitigen Ernährungsgewohnheiten
  • Chronisch Kranke, die regelmäßig allopathische Medikamente  nehmen müssen
  • Menschen mit Genussmittelabusus ( Alkohol, Schmerz- und Beruhigungstabletten, Raucher )
  • Ältere Menschen, bei denen die Aufnahme von Vitaminen und Spurenelementen über den Verdauungstrakt eingeschränkt ist

 

Beispiele für chronische Erkrankungen, die Aufnahme Verteilung von Mikronährstoffen im Organismus verhindern

  • Krankheiten des Verdauungssystems
  • Stoffwechselkrankheiten wie Diabetes mellitus ( Mineralverluste über die Nieren )
  • Krankheiten der Niere
  • Krankheiten der Nebenniere
  • Krebserkrankungen
  • Medikamente
  • Chronische Übersäuerung des Körpers
  • Ess- Störungen

Im Rahmen der Entwicklung eines individuellen Konzeptes zur ganzheitlichen Krebsvorsorge , ist die Untersuchung von Mikronährstoffprofilen ein wichtiges Instrument für die Diagnostik und Therapie chronischer Gesundheitsprobleme.

 

Folgende Mikronährstoffe sind besonders wichtig im Rahmen der ganzheitlichen Krebsvorsorge:

  • Kupfer
  • Selen
  • Zink
  • Co – Enzym Q 10
  • Vitamin A
  • Vitamin C
  • Vitamin D
  • Vitamin E