Ganzheitliche Krebsvorsorge – Intervallfasten

 

Nun ist die jahrzehntelange Erfahrung von Fastenärzten auch in der Schulmedizin angekommen.

Immer mehr Studien empfehlen das therapeutische Fasten und das Intervallfasten zur Anwendung bei den bekannten Zivilisationskrankheiten

  • Bluthochdruck
  • Diabetes mellitus – Metabolisches Syndrom
  • Rheuma – Arthrose
  • Chronische Schmerzzustände
  • Kopfschmerzen- Migräne usw.
  • Operationsvorbereitung zur Reduzierung von Wundheilungsstörungen

 

Für den Organismus ist das Fasten ein starker biologischer Reiz, der den Körper zu einer Umstimmung und Entlastung auf vielen Ebenen anregt.

  • Die Entgiftung der Matrix – der Zwischenzellsubstanz
  • Die Ausscheidung von Toxinen und sauren Stoffwechselprodukten über Darm, Niere, Lymphe und Haut
  • Die Energiegewinnung aus den Fettdepots, dadurch Reduktion von Körperfett
  • Die Heraufsetzung der Schmerzwahrnehmung durch Veränderung von Nervensignalen vom Körper zum Gehirn, das bedeutet, weniger schmerzempfindlich zu sein
  • Die Fließfähigkeit des Blutes und damit die Sauerstoffversorgung der Organe verbessert sich
  • Die vegetative Umschaltung im Körper mit Aktivierung des Erholungsnervensystems ( Parasympathikus ) führt zu einer deutlich reduzierten Ausschüttung von Stresshormonen wie Adrenalin, Noradrenalin und Cortisol
  • Die Energiebereitstellung in den ” Kraftwerken” unserer Zellen, den Mitochondrien, verbessert sich, man hat wesentlich mehr Energie zur Verfügung
  • Es gibt Hinweise, dass Schäden am Erbgut, der DNA, effektiver und schneller repariert werden können. Das ist besonders interessant, da diese Fähigkeit anscheinend auch für Gehirn – und Nervenzellen existiert ( Wachstumsfaktor BDNF, der die Nervenzellneubildung beim Erwachsenen ermöglicht ).

 

Ganzheitliche Krebsvorsorge- was bedeutet Intervallfasten?

 

Intervallfasten bedeutet, dass man nicht mehrere Tage am Stück fastet, was im Alltag oft schwer zu realisieren ist.
Bei dieser Art zu fasten gibt es einen regelmäßigen Wechsel von Fastenzeiten und normalem Essen.

Damit der Körper in den Genuss der oben beschriebenen gesundheitlichen Effekte kommt, sollte eine Fastenperiode mindestens 18 Stunden betragen. Das entspricht dem bekannten ” Dinner canceling”, bei dem man auf das Abendessen verzichtet und erst am nächsten Morgen wieder Nahrung zu sich nimmt.

Folgende Fastenvarianten im Rahmen des Intervallfastens sind denkbar:

  • Einen festen Tag pro Woche fasten ( bei normalgewichtigen Menschen )
  • Einen ganzen Tag fasten, einen ganzen Tag essen, immer im Wechsel ( bei Menschen, die gleichzeitigt Gewicht reduzieren möchten )
  • Zwei Tage fasten, 5 Tage essen, die Aufteilung ist individuell möglich ( so genannte 5 : 2- Diät )

 

Damit der Körper den Reiz des Fastens adäquat aufnehmen und verarbeiten kann, sollten an den Fastentagen nicht mehr als 500 Kcal zu sich genommen werden, vorzugsweise in Form von:

  • Gedünstetem Gemüse
  • Blattgemüse
  • Wurzel- und Kohlgemüse
  • Rohkost
  • Frischem Obst
  • Pellkartoffeln
  • Leicht verdaulichem Eiweiß ( Joghurt, Quark )

Einfachste Variante des Intervallfastens- das Morgen- oder Abendfasten

Dabei entscheidet man sich je nach eigenem biologischen Rhythmus dafür, das Frühstück auszulassen oder auf das Abendessen zu verzichten.
Studien zeigen auch hier bedeutende  Auswirkungen auf die Gesundheit. Wichtig ist, sich  diese Art des Fastens so anzugewöhnen, dass es Teil des Alltagslebens wird und man gar nicht mehr darüber nachdenken muss.

Guter Einstieg in das Intervallfasten- die Entgiftungsdiät

In meiner naturheilkundlichen ärztlichen Privatpraxis empfehle ich zum Einstieg in das Intervallfasten die Entgiftungsdiät, die im unter anderm die Prinzipien der F. X. Mayr- Kur mit Schonung, Schulung, Säuberung und Substitution enthält.
Die Ernährung ist im wesentlichen vegan mit etwas gesäuertem Milcheiweiß, Nüssen und guten pflanzlichen Ölen. Der Schwerpunkt liegt auf der intensiven Leber – und Darmreinigung mit angepassten biologischen Medikamenten.
Nach dieser Entlastungszeit, die im Alltag problemlos 2 -3 Wochen durchgehalten werden kann, fällt der Übergang in das individuell gewählter Intervallfasten leicht.

 

Ganzheitliche Krebsvorsorge – Intervallfasten und das Immunsystem

 

  • Fasten hat einen regenerierenden Effekt auf das Immunsystem, alte und nicht mehr funktionstüchtige Abwehrzellen werden abgebaut
  • Die für das Immunsystem wichtigen weißen Blutkörperchen ( Leukozyten und Lymphozyten ) leisten dadurch bessere Abwehrarbeit gegenüber Virusinfekten, Allergien und Autoimmunerkrankungen
  • Schäden an der Erbinformation ( DNA ) im Zellkern und in den Mitochondrien werden reduziert und effektiv repariert
  • Die Funktion der Thymusdrüse bleibt beim Älterwerden länger erhalten
  • Die Abwehr freier Radikaler, die unsere Körperzellen schädigen, ist nachhaltiger
  • Der erniedrigte Insulinspiegel und die Senkung des IGF -1, des Insuline- like- growth factors- bremsen die Wachstumstendenz von Zellen und  deren mögliche Entartung zu Krebszellen

 

Zum Weiterlesen :

Vorträge im Rahmen eines internationalen Fastenkongresses