Bewegungsmangel und Erkrankung

Ungefähr die Hälfte aller Erwerbstätigen verbringt Untersuchungen zur Folge im Laufe ihres gesamten Erwerbslebens 80.000 Arbeitsstunden im Sitzen am PC. Diese Arbeitshaltung muss zwangsläufig Auswirkungen auf den Bewegungsapparat haben und kann zu ernsthaften Dauerschäden führen, warnen Mediziner. Die häufigsten Folgen von Bewegungsmangel und  Erkrankung  sind Medizinern aus ihrer täglichen Praxis bekannt:

•    Kopfschmerzen
•    Verspannungen im Rücken-, Nacken- und Schulterbereich
•    Herz- und Kreislaufprobleme
•    Handgelenksentzündungen
•    Sehstörungen
•    Durchblutungsstörungen in Beinen und Füßen
•    Bluthochdruck
•    Verdauungsprobleme

Studien besagen, dass Menschen, die im Stehen im Büro arbeiten, weniger gesundheitlich gefährdet und deutlich wacher und konzentrierter sind als die ständig im Sitzen arbeitenden Mitarbeiter.

Arbeitsmediziner empfehlen deshalb zur gesundheitlichen Risikovorbeugung sowie zum Abbau von Stress und zur Leistungssteigerung einen Wechsel von fünfzig Prozent Sitzen, fünfundzwanzig im Stehen und zwanzig in Bewegung.
Praktisch bedeutet das, 2- 4 mal pro Stunde die Position zu verändern. Das regt das Herz- Kreislauf-System an, verbessert die Atmung und die Stoffwechselprozesse.

Ideal wäre ein zusätzliches Stehpult im Büro, aber auch ohne das kann man schon viel für seine Gesundheit tun- Tag für Tag und Stunde für Stunde .
Unterbrechen Sie häufig den Arbeitsalltag mit sinnvoller Bewegung, ohne den Fluss der Tätigkeit zu stören . Lernen Sie richtig und rückengerecht dynamisch sitzen.

Außerhalb der Arbeit gibt es vielfältige Möglichkeiten, sich zusammen mit anderen in jeder Jahreszeit zu bewegen, und das sollte unkompliziert und leicht zu realisieren sein, Walking, Jogging, Radfahren, Langlauf und Tanzen sind nur einige der Sportarten, die Spaß machen und gesund halten.